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Ein Bild von einem frisch gebackenen Hefeteigbrot auf einem Holzbrett, daneben liegen ein Messer, eine Schüssel mit Mehl und ein Glas mit Hefe.

Hefeteig mit frischer Hefe – das Grundrezept

Hefeteig ist ein echter Klassiker. Zimtschnecken, Buchteln, Hefezopf oder leckere Brötchen – ein fluffiger Hefeteig ist die Grundlage für all die leckeren Sachen wie sie schon meine Oma gemacht hat. Mein Grundrezept kannst du sowohl für süßen Hefeteig, wie auch für herzhaften Hefeteig verwenden. Welche Zutaten Du dafür austauschen musst erkläre ich Dir etwas weiter unten.

Aber der Hefeteig an sich hat seine Tücken. Hefekulturen sind recht empfindlich und geht man nicht genau vor, misslingt der Hefeteig oft. In diesem Beitrag zeige ich Dir in einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du wie du einen fluffigen Hefeteig mit frischer Hefe zubereitest, welche Zutaten du dafür brauchst und welche Schritte du befolgen solltest. Außerdem erfährst du, wie du frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen kannst, welche Vor- und Nachteile das hat und welche Unterschiede es zwischen den beiden Hefearten gibt. Mit diesem Rezept gelingt er Dir garantiert.

Ein Bild von verschiedenen Backzutaten und -utensilien auf einem Holztisch mit einem gestreiften Tuch darunter, darunter Mehl, Hefe, Eier, Milch, Butter, eine Schüssel, einen Holzlöffel, einen Schneebesen, eine Waage, einen Messbecher und ein Nudelholz.

Das Grundrezept für Hefeteig mit frischer Hefe einfach erklärt

Wichtig ist, dass Du Dich genau an das Rezept hälst und keine Zutaten austauscht. Auch für Backprofis kann ein gelungener Hefeteig zur Herausforderung werden, aber mit diesem Rezept wird Dein Hefeteig perfekt.

Für einen fluffigen Hefeteig brauchst du nur wenige Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Die genauen Mengen können je nach Rezept variieren, aber die Grundzutaten sind immer die gleichen:

  • Mehl: Das Mehl ist die wichtigste Zutat für einen Hefeteig, denn es bildet das Gerüst des Teiges. Du solltest ein Weizenmehl der Type 405 verwenden, das fein gemahlen ist und einen hohen Stärkegehalt hat. Das sorgt für eine gute Bindung und Elastizität des Teiges. Du kannst auch andere Mehlsorten wie Dinkel, Roggen oder Vollkorn verwenden, aber dann solltest du die Flüssigkeitsmenge anpassen, denn diese Mehle nehmen mehr Wasser auf als Weizenmehl.
  • Hefe: Die Hefe ist das Herzstück eines Hefeteiges, denn sie sorgt für die Gärung und das Aufgehen des Teiges. Du kannst frische oder trockene Hefe verwenden, aber achte darauf, dass sie nicht abgelaufen ist, sonst kann der Teig nicht aufgehen. Frische Hefe ist ein weicher Würfel, den du im Kühlregal findest. Trockene Hefe ist ein Pulver, das du im Backregal findest. Für 500 g Mehl brauchst du etwa 30 g frische Hefe oder 10 g trockene Hefe.
  • Zucker: Der Zucker ist die Nahrung für die Hefe, denn er liefert ihr den Zucker, den sie für die Gärung braucht. Außerdem macht er den Teig süß und knusprig. Für einen süßen Hefeteig brauchst du etwa 80 g Zucker, für einen herzhaften Hefeteig reicht ein Teelöffel Zucker aus.
  • Fett: Das Fett macht den Teig geschmeidig und saftig. Du kannst Butter, Margarine, Öl oder Schmalz verwenden, je nachdem, was du bevorzugst. Für einen süßen Hefeteig brauchst du etwa 60 g Fett, für einen herzhaften Hefeteig kannst du etwas weniger nehmen. Achte darauf, dass das Fett nicht zu heiß ist, wenn du es zum Teig gibst, sonst kann es die Hefe schädigen. Lass es lieber etwas abkühlen, bevor du es verwendest.
  • Ei: Das Ei bindet den Teig und macht ihn reichhaltig und aromatisch. Du brauchst nur ein Ei der Größe M für einen Hefeteig. Wenn du kein Ei verwenden möchtest, kannst du es auch weglassen oder durch etwas mehr Flüssigkeit ersetzen.
  • Flüssigkeit: Die Flüssigkeit ist notwendig, um den Teig zu einem geschmeidigen Teig zu verarbeiten. Du kannst Milch oder Wasser verwenden, je nachdem, ob du einen süßen oder einen herzhaften Hefeteig machen möchtest. Für einen süßen Hefeteig empfehle ich dir Milch, denn sie macht den Teig saftiger und feiner. Für einen herzhaften Hefeteig kannst du Wasser nehmen, denn es macht den Teig neutraler und fester. Du brauchst etwa 250 ml Flüssigkeit für einen Hefeteig. Achte darauf, dass die Flüssigkeit lauwarm ist, also nicht heißer als 40°C, sonst kann sie die Hefe abtöten. Du kannst die Flüssigkeit in einem Topf oder in der Mikrowelle leicht erwärmen, bevor du sie verwendest.
  • Salz: Das Salz würzt den Teig und verstärkt den Geschmack der anderen Zutaten. Außerdem hemmt es die Hefetätigkeit etwas, damit der Teig nicht zu schnell aufgeht. Für einen süßen Hefeteig brauchst du nur eine Prise Salz, für einen herzhaften Hefeteig kannst du einen Teelöffel Salz nehmen.

Zutaten für einen süßen Hefeteig

  • 500g Mehl, Type 405
  • 80g Zucker
  • 30g frische Hefe
  • 250ml lauwarme Milch (Achtung, die Milch sollte lediglich handwarm sein, sonst gehen die Hefekulturen kaputt.)
  • 60g zerlassene Butter (auch die Butter sollte nicht mehr heiß sein, lasse sie nach dem Zerlassen bitte auskühlen)
  • 1 Ei Größe M
  • 1 Prise Salz

Zutaten für einen herzhaften Hefeteig

Die Zutaten für einen herzhaften Hefeteig sind im Prinzip die selben wie für ein süßes Hefeteig-Rezept. Nur die Mengen ändern sind und Du nimmst Wasser anstatt Milch.

Im Einzelnen sieht das dann so aus:

  • anstatt 80g Zucker verwendest Du nur einen Teelöffel Zucker
  • anstatt 250ml Milch verwendest Du 250ml lauwarmes Wasser
  • anstatt 1 Prise Salz verwendest du ca, einen Teelöffel Salz
Ein Bild von einem gegangenen Hefeteig in einer Schüssel, die mit einem grün-weiß karierten Tuch abgedeckt ist, auf einem Holztisch mit verschiedenen Backzutaten und -utensilien, darunter Eier, Butter, Milch, ein Schneebesen und ein Nudelholz.

    Umrechnung frische Hefe in Trockenhefe

    Frische Hefe ist ein weicher Würfel, der aus lebenden Hefezellen besteht. Sie ist im Kühlregal zu finden und hat eine kurze Haltbarkeit. Trockenhefe ist ein Pulver, das aus getrockneten und inaktiven Hefezellen besteht. Sie ist im Backregal zu finden und hat eine lange Haltbarkeit.

    Du kannst frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen, wenn du keine frische Hefe zur Hand hast oder wenn du deinen Hefeteig länger aufbewahren möchtest. Die Umrechnung ist einfach: du brauchst etwa ein Drittel der Menge an Trockenhefe, die du für frische Hefe verwenden würdest. Das heißt, für 500 g Mehl brauchst du etwa 30 g frische Hefe oder 10 g Trockenhefe.

    Die Verwendung von Trockenhefe hat einige Vorteile, aber auch einige Nachteile.

    Die Vorteile

    • Trockenhefe ist länger haltbar und kann bei Raumtemperatur gelagert werden.
    • Trockenhefe muss nicht aufgelöst werden, sondern kann direkt zum Mehl gegeben werden.
    • Trockenhefe hat eine gleichmäßige Qualität und Leistung, unabhängig von der Jahreszeit oder dem Hersteller.
    • Trockenhefe kann den Hefeteig länger frisch halten, da sie weniger Feuchtigkeit abgibt.

    Die Nachteile

    • Trockenhefe hat einen etwas anderen Geschmack als frische Hefe, der manchen Menschen nicht gefällt.
    • Trockenhefe braucht etwas mehr Zeit, um den Teig aufgehen zu lassen, als frische Hefe.
    • Trockenhefe kann die Teigstruktur etwas verändern, da sie weniger Wasser bindet als frische Hefe.
    • Trockenhefe kann die Teigfarbe etwas beeinflussen, da sie mehr Maillard-Reaktionen auslöst als frische Hefe.

    Du kannst also frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen, wenn du möchtest, aber du solltest die Umrechnung beachten und die Vor- und Nachteile abwägen. Am besten probierst du beide Hefearten aus und entscheidest selbst, welche dir besser schmeckt und welche dir besser gelingt. 

    So bereitest du den Hefeteig zu

    Die Zubereitung eines fluffigen Hefeteiges ist nicht schwer, aber du musst ein paar Dinge beachten, damit er gelingt. Hier sind die Schritte, die du befolgen solltest:

    Schritt 1: Den Vorteig ansetzen

    Der erste Schritt ist, einen Vorteig anzusetzen. Das ist eine kleine Menge Teig, die du mit der Hefe und etwas Flüssigkeit verrührst und gehen lässt. Dadurch wird die Hefe aktiviert und der Teig bekommt mehr Volumen und Geschmack.

    So gehst du vor:

    • Gib das Mehl in eine große Schüssel und drücke mit einem Löffel eine Mulde in die Mitte.
    • Zerkrümel die Hefe in kleine Stücke und löse sie zusammen mit der Hälfte des Zuckers in der Milch oder dem Wasser auf.
    • Gieße die Hefe-Flüssigkeit vorsichtig in die Mulde und rühre sie mit etwas Mehl vom Rand zu einem dünnen Brei.
    • Bestreue den Brei leicht mit Mehl und decke die Schüssel mit einem Tuch ab.
    • Lass den Vorteig an einem warmen und zugfreien Ort für ca. 20 Minuten gehen. Er sollte sich deutlich vergrößern und Blasen bilden.
    • Achte darauf, den Vorteig nicht länger als 20 Minuten gehen zu lassen, sonst kann er übersäuern und bitter werden.
    Ein Bild von einer Küchenwaage, auf der eine Schüssel mit Mehl steht, daneben liegen verschiedene Mehlsorten in Tüten und ein Messbecher mit Wasser.
    Ein Bild von einem großen Topf, in dem ein Hefeteig mit einem Küchentuch abgedeckt ist, daneben steht eine Schüssel mit Mehl und ein Glas mit Hefe.

    Schritt 2: Den Teig kneten

    Nachdem der Vorteig gegangen ist, kannst du die restlichen Zutaten hinzufügen und den Teig kneten.

    • Gib das Ei, Zucker, Salz und die Butter zum Vorteig und verknete alles mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät mit Knethaken zu einem glatten Teig. Das kann ca. 10 Minuten dauern.
    • Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten, sonst wird er zu fest und trocken. Er ist fertig, wenn er sich vom Schüsselrand löst und weich und geschmeidig ist.
    • Forme den Teig mit den Händen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel.
    Ein Bild von einem gerührten Hefeteig, der in einer metallenen Schüssel liegt und mit einem grün-weiß gestreiften Tuch abgedeckt ist, auf einem rustikalen Holztisch mit Mehlresten.
    Ein Bild von einem fertig gegangenen Hefeteig in einer runden, flachen Schüssel, die auf einem grün-weiß gestreiften Tuch steht, auf einem rustikalen, weiß gestrichenen Holztisch.

    Schritt 3: Den Teig gehen lassen

    Jetzt braucht der Teig eine Ruhephase, in der er sein Volumen verdoppelt. Dazu legst du ihn in eine Schüssel, deckst ihn mit einem Tuch ab und stellst ihn an einen warmen und zugfreien Ort. Das kann je nach Raumtemperatur zwischen 30 und 60 Minuten dauern.

    Du kannst den Teig auch im Kühlschrank gehen lassen, wenn du ihn nicht sofort verwenden möchtest. Das hat den Vorteil, dass die Gärung langsamer abläuft und der Teig mehr Aroma entwickelt. Du solltest den Teig aber mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf Zimmertemperatur kommen lassen.

    Schritt 4: Den Teig weiterverarbeiten

    Dein Hefeteig ist nun bereit, weiterverarbeitet zu werden. Du kannst ihn nach Belieben formen, füllen, belegen oder flechten und dann nach deinem Rezept backen. Hier sind einige Tipps, wie du das machen kannst:

    • Um den Teig zu formen, kannst du ihn mit den Händen oder einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen oder in Stücke teilen und zu Kugeln, Rollen oder Zöpfen formen. Du kannst den Teig auch in eine gefettete Backform geben und glatt streichen.
    • Um den Teig zu füllen, kannst du ihn mit einer süßen oder herzhaften Füllung bestreichen oder belegen, bevor du ihn formst. Du kannst zum Beispiel Marmelade, Nuss-Nougat-Creme, Quark, Mohn, Nüsse, Rosinen, Schokolade, Käse, Schinken, Speck, Zwiebeln oder Gemüse verwenden. Achte darauf, dass die Füllung nicht zu feucht ist, sonst wird der Teig matschig.
    • Um den Teig zu belegen, kannst du ihn mit einer süßen oder herzhaften Sauce bestreichen oder bestreuen, nachdem du ihn geformt hast. Du kannst zum Beispiel Tomatensauce, Pesto, Käse, Salami, Pilze, Paprika, Oliven, Ananas oder Thunfisch verwenden. Achte darauf, dass die Sauce nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie vom Teig ab.
    • Um den Teig zu flechten, kannst du ihn in drei oder mehr Stränge teilen und diese übereinander legen. Du kannst den Teig auch zu einem langen Strang rollen und diesen zu einem Ring oder einer Schnecke formen. Du kannst den Teig auch mit einem Messer einschneiden oder mit einer Schere einschnippen, um ein schönes Muster zu erzeugen.
    Ein Bild von einem frisch gebackenen Hefeteigbrot auf einem Holzbrett, daneben liegen ein Messer, eine Schüssel mit Mehl und ein Glas mit Hefe.

    Schritt 5: Den Teig backen

    Der letzte Schritt ist, den Teig zu backen. Das machst du so:

    • Heize den Backofen auf die Temperatur vor, die in deinem Rezept angegeben ist. Das kann zwischen 160 und 220°C liegen, je nachdem, was du backen möchtest.
    • Lege den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder in eine Backform und lass ihn nochmal kurz gehen, bis er etwas aufgegangen ist. Das kann zwischen 10 und 30 Minuten dauern, je nachdem, wie warm es in deiner Küche ist.
    • Bestreiche den Teig mit etwas verquirltem Ei, Milch oder Wasser, um ihm einen schönen Glanz zu verleihen. Du kannst den Teig auch mit etwas Zucker, Hagelzucker, Mandeln, Sesam, Mohn oder Kümmel bestreuen, um ihm mehr Geschmack und Knusprigkeit zu geben.
    • Schiebe den Teig in den vorgeheizten Backofen und backe ihn, bis er goldbraun und durchgebacken ist. Das kann zwischen 15 und 60 Minuten dauern, je nachdem, wie groß und dick dein Teig ist. Du kannst den Teig mit einem Holzstäbchen oder einem Thermometer testen, ob er fertig ist. Er sollte eine Kerntemperatur von mindestens 90°C haben.
    • Nimm den Teig aus dem Backofen und lass ihn etwas abkühlen, bevor du ihn anschneidest oder servierst. Du kannst den Teig auch mit etwas Puderzucker, Zuckerguss, Schokolade oder Früchten verzieren, wenn du möchtest.

    Wieso geht mein Hefeteig nicht richtig auf?

    Hefe braucht eine bestimmte Temperatur, um sich entfalten zu können. Vermutlich war Deine Umgebungstemperatur zu kalt. Die ideale Temperatur liegt zwischen 25 und 30 Grad, ohne Zugluft. Sollte es in Deiner Küche zu kalt sein, kannst Du den Backofen auf der niedrigsten Temperatur vorheizen, wieder ausschalten (!) und den Teig im Ofen gehen lassen. Bei meinem Ofen genügt es, wenn ich die Backofen-Beleuchtung einschalte.

    Eventuell ist Deine Hefe während der Teigzubereitung zu heiß geworden. Hefe sind Microorganismen, die es zwar warm mögen, aber nicht heiß. Bei Temperaturen von über 40 Grad gehen die Hefen kaputt und können sich nicht mehr entfalten. Achte bei allen Zutaten und Gehenlassen des Teiges auf die richtige Temperatur.

    Ein Hefeteig benötigt Zeit. Je mehr Zeit Du dem Teig zum Gehen lässt, desto besser wird er Dir gelingen.

    Vielleicht hast Du Deinen Hefeteig nicht lange und kräftig genug geknetet. Die Knetdauer sollte ca. 10 Minuten betragen. Der Hefeteig muss glatt sein und sich quasi von selbst vom Schüsselrand lösen.

    Ein weiterer Grund, dass Dein Hefeteig nicht aufgeht kann am Rezept selber liegen. Wenn z.B. die Zutatenmengen nicht zur Hefemenge passt, gelingt der Teig oft nicht. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hefeteige mit Wasser wird trockener und weniger leicht, als Hefeteig mit Butter und Eiern.

    FAQs zum fluffigen Hefeteig

    Wie viel Hefe brauche ich für einen fluffigen Hefeteig? 

    Das hängt davon ab, ob du frische oder trockene Hefe verwendest. Für 500 g Mehl brauchst du etwa 30 g frische Hefe oder 10 g trockene Hefe. Du kannst frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen, indem du ein Drittel der Menge nimmst. Achte darauf, dass die Hefe nicht abgelaufen ist, sonst kann der Teig nicht aufgehen.

    Wie kann ich frische Hefe in Trockenhefe umrechnen?

    Möchtest Du lieber Trockenhefe verwenden kannst Du mein Rezept ganz einfach umrechnen. In einem Päckchen Trockenhefe sind 7 Gramm. Ein Würfel frische Hefe hat 42 Gramm. Grundsätzlich geht man davon aus, dass eine Packung Trockenhefe einem halben Würfel frischer Hefe entspricht. Du kannst also anstatt einem Würfel Frischhefe auch 2 Päckchen Trockenhefe verwenden.

    Warum darf die Flüssigkeit nur lauwarm sein?

    Hefe mag es zwar warm aber nicht heißt Ist die Flüssigkeit, die Du für den Vorteig verwendest zu heiß, stirbt die Hefe ab. Hefekulturen vertragen eine maximale Temperatur von 40° Celsius. Hast Du die Hefe mit zu heißer Milch oder zu heißem Wasser angesetzt, wird der Hefeteig nicht mehr aufgehen.

    Wie kann ich verhindern, dass der Hefeteig zu trocken wird?

    Es gibt einige Tipps, um einen saftigen Hefeteig zu bekommen. Zum Beispiel solltest du den Teig nicht zu lange kneten, sonst wird er zu fest und trocken. Außerdem solltest du den Teig immer mit einem Tuch abdecken, damit er nicht austrocknet. Du kannst den Teig auch mit etwas Fett bestreichen, bevor du ihn in den Ofen schiebst, um ihm einen schönen Glanz zu verleihen.

    Wie lange muss ich den Hefeteig gehen lassen?

    Das hängt von der Raumtemperatur und der Hefemenge ab. Im Allgemeinen solltest du den Hefeteig mindestens eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Du kannst den Teig auch im Kühlschrank gehen lassen, wenn du ihn nicht sofort verwenden möchtest. Dann braucht er aber länger, um aufzugehen, und du solltest ihn vor dem Backen auf Zimmertemperatur bringen.

    Wie kann ich den Hefeteig aufbewahren?

    Wenn du den Hefeteig nicht sofort verbrauchst, kannst du ihn im Kühlschrank oder im Gefrierfach aufbewahren. Im Kühlschrank hält er sich etwa zwei bis drei Tage, im Gefrierfach etwa sechs bis acht Monate. Du solltest den Teig aber vor dem Einfrieren zu einem flachen Rechteck formen und in Frischhaltefolie und Gefrierbeutel verpacken. Wenn du den Teig auftauen möchtest, solltest du ihn über Nacht im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Vor dem Verarbeiten nochmals kräftig durchkneten und gehen lassen.

    Wie kann ich den Hefeteig geschmacklich variieren?

    Du kannst den Hefeteig mit verschiedenen Zutaten verfeinern, je nachdem, was du backen möchtest. Zum Beispiel kannst du etwas Zimt, Vanille, Zitronenschale oder Kardamom in den Teig geben, wenn du einen süßen Hefeteig machst. Oder du kannst etwas Rosmarin, Thymian, Knoblauch oder Käse in den Teig geben, wenn du einen herzhaften Hefeteig machst. Du kannst auch verschiedene Mehlsorten oder Nüsse verwenden, um dem Teig mehr Struktur und Geschmack zu geben.

    Grundrezept für superfluffigen Hefeteig

    Fluffiger Hefeteig – Grundrezept

    Hefeteig ist ein echter Klassiker. Zimtschnecken, Buchteln, Hefezopf oder leckere Brötchen – ein fluffiger Hefeteig ist die Grundlage für all die leckeren Sachen wie sie schon meine Oma gemacht hat. Mein Grundrezept kannst du sowohl für süßen Hefeteig, wie auch für herzhaften Hefeteig verwenden.

    Süßer Hefeteig

    • 500 g Mehl (Type 405)
    • 80 g Zucker
    • 30 g frische Hefe
    • 250 ml lauwarme Milch (Achtung, die Milch sollte lediglich handwarm sein, sonst gehen die Hefekulturen kaputt.)
    • 60 g zerlassene Butter (auch die Butter sollte nicht mehr heiß sein, lasse sie nach dem Zerlassen bitte auskühlen)
    • 1 Ei Größe M
    • 1 Prise Salz

    Herzhafter Hefeteig

    • 500 g Mehl (Type 405)
    • 1 TL Zucker
    • 1 TL Salz
    • 30 g frische Hefe
    • 250 ml lauwarmes Wasser (Achtung, das sollte lediglich handwarm sein, sonst gehen die Hefekulturen kaputt.)
    • 60 g zerlassene Butter (auch die Butter sollte nicht mehr heiß sein, lasse sie nach dem Zerlassen bitte auskühlen)
    • 1 Ei Größe M

    Schritt 1: Den Vorteig ansetzen

    1. Gib das Mehl in eine große Schüssel und drücke mit einem Löffel eine Mulde in die Mitte.
    2. Zerkrümel die Hefe in kleine Stücke und löse sie zusammen mit der Hälfte des Zuckers in der Milch oder dem Wasser auf.
    3. Gieße die Hefe-Flüssigkeit vorsichtig in die Mulde und rühre sie mit etwas Mehl vom Rand zu einem dünnen Brei.
    4. Bestreue den Brei leicht mit Mehl und decke die Schüssel mit einem Tuch ab.
    5. Lass den Vorteig an einem warmen und zugfreien Ort für ca. 20 Minuten gehen. Er sollte sich deutlich vergrößern und Blasen bilden.
    6. Achte darauf, den Vorteig nicht länger als 20 Minuten gehen zu lassen, sonst kann er übersäuern und bitter werden.

    Schritt 2: Den Teig kneten

    1. Gib das Ei, Zucker, Salz und die Butter zum Vorteig und verknete alles mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät mit Knethaken zu einem glatten Teig. Das kann ca. 10 Minuten dauern.

    2. Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten, sonst wird er zu fest und trocken. Er ist fertig, wenn er sich vom Schüsselrand löst und weich und geschmeidig ist.
    3. Forme den Teig mit den Händen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel.

    Schritt 3: Den Teig gehen lassen

    1. Jetzt braucht der Teig eine Ruhephase, in der er sein Volumen verdoppelt. Dazu legst du ihn in eine Schüssel, deckst ihn mit einem Tuch ab und stellst ihn an einen warmen und zugfreien Ort. Das kann je nach Raumtemperatur zwischen 30 und 60 Minuten dauern.

    Schritt 4: Den Teig backen

    1. Heize den Backofen auf die Temperatur vor, die in deinem Rezept angegeben ist. Das kann zwischen 160 und 220°C liegen, je nachdem, was du backen möchtest.
    2. Lege den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder in eine Backform und lass ihn nochmal kurz gehen, bis er etwas aufgegangen ist. Das kann zwischen 10 und 30 Minuten dauern, je nachdem, wie warm es in deiner Küche ist.

    3. Bestreiche den Teig mit etwas verquirltem Ei, Milch oder Wasser, um ihm einen schönen Glanz zu verleihen. Du kannst den Teig auch mit etwas Zucker, Hagelzucker, Mandeln, Sesam, Mohn oder Kümmel bestreuen, um ihm mehr Geschmack und Knusprigkeit zu geben.
    4. Schiebe den Teig in den vorgeheizten Backofen und backe ihn, bis er goldbraun und durchgebacken ist. Das kann zwischen 15 und 60 Minuten dauern, je nachdem, wie groß und dick dein Teig ist. Du kannst den Teig mit einem Holzstäbchen oder einem Thermometer testen, ob er fertig ist. Er sollte eine Kerntemperatur von mindestens 90°C haben.

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