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Rosenkohl in einer Schüssel

Rosenkohl Faktencheck: alles was du über den Mini-Kohl wissen musst

Rosenkohl – man liebt ihn, oder man hasst ihn. Dabei steht das kleine Kraftpaket oft zu Unrecht im Schatten der anderen Wintergemüse. Er ist kugeliges Superfood aus der Heimat. Unglaublich vielseitig und gesund obendrein. Willkommen in der Welt des Rosenkohls, dem kleinen Kraftpaket, das oft zu Unrecht in den Schatten seiner Gemüsekollegen gestellt wird. 

1. Wann hat Rosenkohl Saison?

Rosenkohl hat in Deutschland von September bis Februar Saison. Während dieser Zeit ist das Gemüse besonders frisch und schmackhaft. Es ist ratsam, Rosenkohl in der Hauptsaison zu genießen, um von seiner besten Qualität zu profitieren.

2. Wo kommt Rosenkohl ursprünglich her?

Rosenkohl, auch bekannt als „Brüsseler Kohl“, ist ein ziemlich neues Gemüse. Vor etwa 200 Jahren haben belgische Züchter die ersten erfolgreichen Sorten entwickelt und somit begann die Verbreitung dieser neuen Kohlart in Europa und den Vereinigten Staaten.

3. Was ist Rosenkohl und wie wächst er?

Rosenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit Kohl, Brokkoli und Blumenkohl verwandt. Die kleinen grünen Kohlköpfe wachsen an langen Stielen und sind von vielen dicht aneinanderliegenden Blättern umgeben. Sie entstehen aus den Achselknospen der Pflanze.

Rosenkohl gedeiht am besten in kühleren Klimazonen und bevorzugt einen nährstoffreichen Boden. Die Pflanze benötigt ausreichend Feuchtigkeit und Sonnenlicht, um gesund zu wachsen. Die Ernte erfolgt von unten nach oben, da die unteren Knospen zuerst reifen.

Rosenkohl-Pflanze

4. Wie erkenne ich, ob Rosenkohl frisch ist?

Frischer Rosenkohl hat eine kräftig grüne Farbe und feste, kompakte Köpfe. Achte darauf, dass die äußeren Blätter nicht welk oder gelblich sind. Zudem sollte der Stiel saftig und nicht holzig sein. Um die Frische zu überprüfen, kannst du vorsichtig an einem der äußeren Blätter ziehen – es sollte sich nicht leicht ablösen lassen.

5. Wie lagere ich Rosenkohl? Kann ich Rosenkohl einfrieren?

Am besten bewahrst du Rosenkohl im Kühlschrank auf. Wickle ihn dazu in ein feuchtes Tuch oder lege ihn in eine Plastiktüte, um ihn vor dem Austrocknen zu schützen. Frischer Rosenkohl hält sich so etwa eine Woche lang.

Ja, du kannst Rosenkohl einfrieren, allerdings solltest du ihn vorher blanchieren. Dafür bringst du einen Topf mit Wasser zum Kochen und gibst den Rosenkohl für etwa 2-3 Minuten hinein. Anschließend schreckst du ihn sofort in Eiswasser ab, um den Garprozess zu stoppen. Danach kannst du den Rosenkohl portionsweise einfrieren und bei Bedarf verwenden.

Rosenkohl im Sieb

6. Wie gesund ist Rosenkohl?

Rosenkohl ist nicht nur lecker, sondern auch äußerst gesund. Er ist reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien. Zudem enthält er wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Kalium.

Die Inhaltsstoffe des Rosenkohls können das Immunsystem stärken, den Cholesterinspiegel senken und Entzündungen im Körper hemmen. Außerdem wird ihm nachgesagt, dass er beim Schutz vor Krebs helfen kann.

(Quelle: Rosenkohl: Aromatisches Wintergemüse | Apotheken Umschau)

Rosenkohl Halbiert

7. Wie bereite ich Rosenkohl zu?

Du kannst Rosenkohl kochen, dünsten und braten. Sogar als Rohkost-Salat ist er superlecker und natürlich gesund. Wichtig ist nur: Bitte übergare ihn nicht. Der Rosenkohl wird sonst weich und breiig und beginnt schwefelig zu schmecken. Das ist meistens der Grund warum keinen Rosenkohl mögen 😉

Titelbild Rosenkohl

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